Wende

 

Der Jahreswechsel steht wieder vor der Tür und damit beginnt auch für die allermeisten Menschen in Deutschland der alljährliche Stress. Darüber habe ich auch vor kurzem bei Gabi mit einem Schmunzeln nachgelesen. Was sich unterhaltsam liest, rüttelt aber auch wach. Ich für meinen Teil kann mit den großen und pompösen Aufmachungen und Konsum-Verlockungen zur Weihnachts- und Vorweihnachtszeit mittlerweile nicht mehr viel anfangen. Mir ist es schlicht zu viel – zu viele Optionen, zu viele Menschen. Dichtestress in jeglicher Hinsicht.

Ich orientiere mich gerne an natürlichen Ereignissen, die bestimmte „Tage“ und Wendepunkte markieren. Ob Sonnenwende, Tagundnachtgleichen, Jahreszeiten oder Mondzyklen – die von der Natur gegebenen Ereignisse sind erstens ganz greifbar und für mich auch sehr viel spannender als die von Menschen definierten Feiertage. Insofern gilt für mich: Lieber wieder mehr am Lauf der Natur und an den Jahreszeiten orientieren, anstatt dem alljährlichen Weihnachts-Stress zu verfallen. Das heißt für mich, dass ich zum Jahreswechsel hin eher einen Gang zurückschalten möchte – minimale Deko, eine schöne Kerze, abendliche Spaziergänge, reflektierendes Schreiben und im besten Fall früh schlafen.

 

 

Darüber hinaus wünsche ich allen Lesern und Leserinnen meines Blogs einen ruhigen und erholsamen Jahreswechsel mit ganz viel „weniger ist mehr“ und einer guten Portion Humor! Wir lesen uns im neuen Jahr – bis dahin stöbert doch gerne ein wenig im Archiv.