Ich mag den Frühling, die aufblühenden Knospen der Bäume und Blumen, das Zwitschern der Vögel am Morgen und den Geruch von frischem Grün in der klaren Luft. Spätestens Mitte Januar registriere
ich dann, dass es bis zur Rückkehr der Sonne und Wärme noch ein Weilchen andauern wird. Der Winterblues klopft an die Tür.
Und auch das ist Achtsamkeit: Annehmen, dass alles seine Zeit hat. Jetzt ist die Zeit des Winters: Schnee, Frost und Kälte. Um auch diese von mir eher ungeliebte Zeit etwas mehr wertzuschätzen
habe ich das „Grau in Grau“ fotografisch eingefangen:
"Grau in Grau"
Ein aufreibendes Jahr 2020 liegt jetzt hinter uns und was mich angeht spüre ich noch sehr deutlich, wie anstrengend und kräftezehrend dieses Jahr wirklich war. In meinem Fall nicht einmal primär
wegen der noch immer wütenden Pandemie, sondern wegen vieler persönlicher und beruflicher Umbrüche, die mich zusätzlich herausgefordert haben.
Jetzt ist nicht nur die Zeit des Winters, sondern vielleicht auch die Zeit des neuen Kräftesammelns. Arbeiten und Projekte auf das Wesentliche reduzieren, das Heim in eine gemütliche Höhle
verwandeln, Ziele niederschreiben und Ideen sammeln, um dann bald mit einem ordentlichen Großputz in den Frühling zu starten. Habt ihr auch den Winterblues zu Besuch?
