Vor gut vier Jahren sah es in meinem Badezimmer anders aus. Mittlerweile komme ich mit sehr wenigen Dingen aus. Von links nach rechts meine am häufigsten verwendeten Badezimmerutensilien. Nicht mit abgebildet sind Toilette, Dusche, Waschbecken und Duschhandtuch. Den Anblick meiner Zahschutzschiene erspare ich euch an dieser Stelle ebenfalls.
Mikrofaser-Handtuch: Sehr handlich, klein, faltbar und schnelltrocknend. Essig-Essenz und Roggenmehl: Meine unschlagbare Kombination in Sachen Haare waschen. Natürlich, ohne Tenside, ohne
künstliche Aromen und Duftstoffe, kopfhautschonend. Das Roggenmehl ist auch klasse als Trockenshampoo. Wichtig ist dabei, dass es sich nicht um Vollkorn handelt. Funktioniert zwar genauso gut,
ist aber schwieriger auszuspülen, wegen der Fasern.
Natron: In Kombination mit Essig-Essenz ein wunderbares Reinigungsmittel. Natron habe ich auch eine Weile zum Reinigen der Zähne verwendet, habe dann aber eine noch bessere Lösung gefunden.
Zahnpulver: Das mache ich schon eine Weile selbst. Es besteht aus Birkenzucker (Xylit) und Kalzium, in diesem Fall hochwertige, pulverisierte Sango Koralle. Für mich die perfekte Lösung, um
Karies vorzubeugen (mit Birkenzucker) und Zahnsubstanz zu mineralisieren (mit Sango Koralle).
Seife: Stinknormale Seife. Weniger Müll, schont den Geldbeutel und lässt sich einfach transportieren. Die Seife verwende ich ausschließlich zum Händewaschen. Kamm, Zahnbürste und
Interdentalbürste erklären sich von selbst. Pinzette, Ohrenreiniger und Nagelschere (die ich auch in der Küche verwende) erklären sich
ebenfalls.
Ohrenstöpsel: Brauche ich nur in Ausnahmefällen, beispielsweise auf Reisen oder wenn der Nachbar eine Party veranstaltet. Rasierer aus den 2000er Jahren: Verwende ich nur sehr unregelmäßig.
Gegebenenfalls steige ich irgendwann auf ein elektrisches Haarschneidegerät um. Haargummi: Für eine lange Haarpracht manchmal praktisch. Beutelchen: Für meinen Cup. Tampons, Binden und Ähnliches
verwende ich schon seit mehreren Jahren nicht mehr, vor allem aus Gründen der Hygiene und auch, um Müll zu vermeiden und Geld zu sparen.
Hier nicht zu sehen: Wasser. Zum Waschen. Mittlerweile bin ich auch von meiner medizinischen Gesichtspflege los. Ich brauche auch keine Cremes mehr. Der Entzug hat jetzt knapp 3 Jahre gedauert.
Vom Peeling- und Creme-Junkie hin zu Wasser. Meine Haut dankt es mir sehr. Was verwendet ihr gerne im Bad?
